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Quartalsmitteilung Januar – März 2026

Finanz- und Vermögenslage

Bilanzanalyse

Die Bilanzsumme des HHLA-Konzerns erhöhte sich zum 31. März 2026 gegenüber dem Jahresende 2025 um insgesamt 56,0 Mio. € auf 3.530,5 Mio. € (zum 31. Dezember 2025: 3.474,6 Mio. €).

Bilanzstruktur

in Mio. €

 

31.03.2026

 

31.12.2025

Aktiva

 

 

 

 

Langfristiges Vermögen

 

2.946,5

 

2.894,7

Kurzfristiges Vermögen

 

584,0

 

579,9

 

 

3.530,5

 

3.474,6

Passiva

 

 

 

 

Eigenkapital

 

849,3

 

837,2

Langfristige Schulden

 

2.117,7

 

2.121,3

Kurzfristige Schulden

 

563,5

 

516,1

 

 

3.530,5

 

3.474,6

Auf der Aktivseite der Bilanz stiegen die langfristigen Vermögenswerte um 51,8 Mio. € auf 2.946,5 Mio. € an (zum 31. Dezember 2025: 2.894,7 Mio. €). Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus den getätigten Investitionen abzüglich der planmäßigen Abschreibungen in das Sachanlagevermögen und die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien.

Die kurzfristigen Vermögenswerte nahmen um 4,1 Mio. € auf 584,0 Mio. € zu (zum 31. Dezember 2025: 579,9 Mio. €). Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte und dem gegenläufig wirkenden Rückgang der Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristigen Einlagen.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Jahresende 2025 um 12,1 Mio. € auf 849,3 Mio. € (zum 31. Dezember 2025: 837,2 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem positiven Gesamtergebnis der Berichtsperiode. Die Eigenkapitalquote beträgt weiterhin 24,1 % (zum 31. Dezember 2025: 24,1 %).

Die langfristigen Schulden nahmen um 3,5 Mio. € auf 2.117,7 Mio. € ab (zum 31. Dezember 2025: 2.121,3 Mio. €). Die Veränderungen resultierten im Wesentlichen aus der Abnahme der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen und der Pensionsrückstellungen. Gegenläufig wirkte die Zunahme der langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten.

Der Anstieg der kurzfristigen Schulden um 47,4 Mio. € auf 563,5 Mio. € (zum 31. Dezember 2025: 516,1 Mio. €) wurde im Wesentlichen verursacht durch die Zunahme der kurzfristigen nicht finanziellen Verbindlichkeiten sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Investitionsanalyse

Das Investitionsvolumen belief sich im Mitteilungszeitraum auf 102,4 Mio. € und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 86,2 Mio. €. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen eine bereits im Vorjahr vorgesehene Anzahlung für Containerbrücken.

Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag in den ersten drei Monaten 2026 auf der Beschaffung von Containerbrücken und Großgeräten für den Horizontaltransport auf den HHLA-Containerterminals im Hamburger Hafen sowie auf dem Ausbau und der Modernisierung der internationalen Containerterminals. Weitere Investitionen entfielen auf den Erwerb von Lokomotiven und Containertragwagen sowie auf die Erweiterung der Hinterlandterminals der METRANS‑Gruppe. Im Teilkonzern Immobilien konzentrierte sich die Investitionstätigkeit auf die Entwicklung der Hamburger Speicherstadt.

Liquiditätsanalyse

Liquiditätsanalyse

in Mio. €

 

1–3 | 2026

 

1–3 | 2025

Finanzmittelfonds am 01.01.

 

196,1

 

285,6

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

 

37,9

 

61,9

Cashflow aus Investitionstätigkeit

 

- 88,8

 

- 73,5

Free Cashflow

 

- 50,9

 

- 11,6

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit

 

- 6,6

 

- 19,0

Veränderungen des Finanzmittelfonds

 

- 57,5

 

- 30,5

Finanzmittelfonds am 31.03.

 

138,6

 

255,0

Kurzfristige Einlagen

 

0,0

 

20,0

Verfügbare Liquidität

 

138,6

 

275,0

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 37,9 Mio. € (im Vorjahr: 61,9 Mio. €) setzte sich im Berichtszeitraum im Wesentlichen aus dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 30,5 Mio. € (im Vorjahr: 32,5 Mio. €), den Ab- bzw. Zuschreibungen auf nicht finanzielle Vermögenswerte mit 46,9 Mio. € (im Vorjahr: 42,7 Mio. €) sowie der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva mit 45,6 Mio. € (im Vorjahr: 52,9 Mio. €) zusammen. Gegenläufig wirkten im Wesentlichen die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva mit 65,3 Mio. € (im Vorjahr: 50,4 Mio. €), die Auszahlungen für Zinsen in Höhe von 14,7 Mio. € (im Vorjahr: 10,1 Mio. €) sowie die gezahlten Ertragsteuern in Höhe von 10,6 Mio. € (im Vorjahr: 7,2 Mio. €).

Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 88,8 Mio. € (im Vorjahr: 73,5 Mio. €). Dieser resultierte mit 86,1 Mio. € (im Vorjahr: 66,8 Mio. €) überwiegend aus Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien.

Der Free Cashflow als Summe der Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit und Investitionstätigkeit betrug - 50,9 Mio. € (im Vorjahr: - 11,6 Mio. €).

Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 6,6 Mio. € (im Vorjahr: 19,0 Mio. €). Dieser resultierte aus den Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 12,6 Mio. € (im Vorjahr: 12,7 Mio. €) sowie den Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-)Krediten in Höhe von 5,9 Mio. € (im Vorjahr: 6,9 Mio. €). Gegenläufig wirkten die neu aufgenommenen Finanzkredite in Höhe von 11,8 Mio. € (im Vorjahr: 0,6 Mio. €).

Der HHLA-Konzern verfügte zum 31. März 2026 über ausreichend Liquidität. Bis zum Bilanzstichtag traten keine Liquiditätsengpässe auf. Der Finanzmittelfonds betrug zum Ende des ersten Quartals insgesamt 138,6 Mio. € (zum 31. März 2025: 255,0 Mio. €). Einschließlich aller kurzfristigen Einlagen erreichte die verfügbare Liquidität des Konzerns zum Bilanzstichtag einen Bestand in Höhe von 138,6 Mio. € (zum 31. März 2025: 275,0 Mio. €). Die verfügbare Liquidität zum 31. März 2026 bestand aus Cash-Pool-Forderungen gegenüber der HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement mbH in Höhe von 13,9 Mio. € (zum 31. März 2025: 57,0 Mio. €) sowie aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten und kurzfristigen Einlagen in Höhe von 124,7 Mio. € (zum 31. März 2025: 218,0 Mio. €).