Halbjahresfinanzbericht Januar – Juni 2026

Risiko- und Chancenbericht

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der Irankrieg sowie die damit verbundenen geopolitischen Spannungen und weltwirtschaftlichen Auswirkungen – insbesondere hinsichtlich Befahrbarkeit von Handelsrouten und Zollkonflikten – sind in ihrem weiteren Verlauf nur schwer vorhersagbar und lassen die Risikobewertungen unvermindert unter erhöhter Unsicherheit stehen.

Wie bereits im Vorquartal berichtet, ergeben sich aus den Auswirkungen des Irankriegs für die Geschäftstätigkeit der HHLA insbesondere Risiken in Form von steigenden Energiepreisen, konjunkturellen Risiken und Fahrtgebietseinschränkungen, die zu Mengenverlusten führen können. Die Auswirkungen dieser Entwicklungen lassen sich unverändert nicht abschließend einschätzen, da insbesondere die Dauer des Konflikts und die Effekte auf die globale Konjunktur nicht absehbar sind. Nach derzeitiger Einschätzung liegen diese Risiken weiterhin im für den HHLA-Konzern unbedeutenden Bereich.

Darüber hinaus gelten die im zusammengefassten Lagebericht 2025 getroffenen Aussagen hinsichtlich der Risiko- und Chancensituation des HHLA-Konzerns fort. Die identifizierten Risiken haben unverändert keinen existenzbedrohenden Charakter. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden.