Halbjahresfinanzbericht Januar – Juni 2026

Segment Intermodal

Wesentliche Kennzahlen

in Mio. €

 

1–6 | 2026

 

1–6 | 2025

 

Veränderung

Umsatzerlöse

 

425,5

 

400,5

 

6,3 %

EBITDA

 

71,7

 

72,3

 

- 0,8 %

EBITDA-Marge in %

 

16,8

 

18,0

 

- 1,2 PP

EBIT

 

47,5

 

48,2

 

- 1,6 %

EBIT-Marge in %

 

11,2

 

12,0

 

- 0,8 PP

Containertransport in Tsd. TEU

 

985

 

997

 

- 1,2 %

Im wettbewerbsintensiven Markt der Containerverkehre im Seehafenhinterland verzeichneten die HHLA-Transportgesellschaften im ersten Halbjahr 2026 einen leichten Mengenrückgang. Der Containertransport verringerte sich insgesamt um 1,2 % auf 985 Tsd. Standardcontainer (TEU) (im Vorjahr: 997 Tsd. TEU).

Die Bahntransporte gingen im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % auf 855 Tsd. TEU zurück (im Vorjahr: 863 Tsd. TEU). Der leichte Mengenrückgang war vor allem auf rückläufige Verkehre mit den adriatischen Seehäfen sowie auf geringere Transportmengen im deutschsprachigen Raum zurückzuführen. Die Straßentransporte verzeichneten ebenfalls einen Rückgang um 2,4 % auf 130 Tsd. TEU (im Vorjahr: 133 Tsd. TEU). Ein wesentlicher Einflussfaktor waren außerdem die schwierigen Witterungsbedingungen zu Jahresbeginn.

Die Umsatzerlöse lagen mit 425,5 Mio. € um 6,3 % über dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 400,5 Mio. €) und entwickelten sich damit gegenläufig zur Transportmenge. Gründe hierfür waren insbesondere erforderliche Preisanpassungen sowie ein veränderter Umsatzmix. Der Bahnanteil an der Transportmenge lag mit 86,8 % nahezu auf Vorjahresniveau (im Vorjahr: 86,6 %).

Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 47,5 Mio. € (im Vorjahr: 48,2 Mio. €) und verringerte sich somit um 1,6 %. Die EBIT-Marge ging um 0,8 Prozentpunkte auf 11,2 % zurück (im Vorjahr: 12,0 %). Ursächlich für die rückläufige EBIT-Entwicklung war im Wesentlichen der Rückgang der Transportmenge. Auch die anhaltenden operativen Belastungen durch Baustellen auf wesentlichen Transportstrecken und die hohe Auslastung der norddeutschen Seehäfen wirkten sich negativ auf die Ergebnisentwicklung aus.