Geschäftsbericht 2024

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Prüfung mit begrenzter Sicherheit

Arbeitsschutz

Die körperliche Unversehrtheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Beschäftigten von Fremdfirmen sowie der Kunden, Lieferanten und Gäste ist vorrangiges Anliegen der HHLA und wird durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen und -richtlinien sichergestellt. Um die Wichtigkeit zu unterstreichen, hat sich die HHLA im Berichtsjahr die Normenkonformität ihres HSE-Managementsystems nach ISO 14001 und 45001 durch die externe Zertifizierungsgesellschaft DNV erfolgreich bestätigen lassen.

Durch den Einsatz moderner Technologien wird die Arbeitssicherheit bei der HHLA kontinuierlich verbessert. Bei der Einführung neuer Arbeitsmittel und Arbeitsverfahren an den Standorten der HHLA-Betriebe wird die betriebliche Arbeitsschutzorganisation eng in die Planungsprozesse einbezogen, um diese an die sich verändernden betrieblichen Gegebenheiten und die neusten sicherheitstechnischen Erkenntnisse anzupassen.

Zur Überprüfung einer rechtssicheren und datenschutzkonformen Dokumentation und Organisation der Arbeitsschutzmaßnahmen wird ein softwaregestütztes Arbeitsschutzmanagementsystem genutzt.

Die HHLA setzt verschiedene Maßnahmen um, die eine sicherheitsbewusste Haltung, ein sicherheitsgerechtes Verhalten und die Sicherheitskultur nachhaltig fördern. Hierzu wurde im Berichtsjahr ein Projekt zum verhaltensbasierten Arbeitsschutz in der HHLA fortgeführt, das darauf abzielt, positive Sicherheitsgewohnheiten der Mitarbeitenden zu fördern. Spezielle Schulungen der Führungskräfte sollen sicherstellen, dass die Umsetzung von sicheren Verhaltensweisen im beruflichen Alltag gelingt.

Neben regelmäßigen Präsenzschulungen werden die Beschäftigten in Online-Kursen aktiv zu den Themen Arbeitssicherheit, gefährliche Güter und Ergonomie im Homeoffice geschult, und ihnen praktische Hilfestellungen an die Hand gegeben.

Im Jahr 2024 ereigneten sich in den Gesellschaften am Standort Hamburg, bei denen die HHLA eine Beteiligung von mehr als 50 % hält, 77 meldepflichtige Unfälle ohne Wegeunfälle. Damit betrug im Berichtsjahr die Lost Time Injury Rate (Anzahl von Arbeitsunfällen mit mehr als drei Ausfalltagen bezogen auf 1 Millionen Arbeitsstunden) für Deutschland 10,3. Dies bedeutet eine Reduzierung der Lost Time Injury Rate um 12,8 % zum Vorjahr. Die Ursachen für Veränderungen oder Schwankungen werden sorgfältig analysiert, um rechtzeitig strukturierte Maßnahmen zur Vorbeugung ergreifen zu können.

Gesundheitsschutz

Im Rahmen der Gesundheitsförderung verfolgt die HHLA das Ziel, betriebliches Gesundheitsmanagement alltags- und praxistauglich zu konzipieren und die Maßnahmen gleichzeitig systematisch in die Unternehmensprozesse einzubinden.

Mit Hilfe gezielter Kommunikations- und Informationsstrategien hat sich die HHLA darüber hinaus für die bestehenden Gesundheitsangebote wie beispielsweise die Sozialberatung oder die Grippeschutzimpfungen engagiert. Dies hat zu einer deutlichen Wahrnehmung dieser Angebote durch die Beschäftigten geführt.

Zudem wurde im Berichtsjahr in Zusammenarbeit mit dem ma-co (maritimes competenzcentrum) eine Kampagne zur Gewinnung betrieblicher Ersthelferinnen und Ersthelfer gestartet, um bei der Belegschaft ein stärkeres Bewusstsein für das Thema „Erste Hilfe“ zu schaffen.

Auch die Beurteilungen psychischer Gefährdungen in den HHLA-Gesellschaften wurden 2024 fortgeführt. Auf Basis der Ergebnisse sollen für die Führungskräfte weitere Schulungen im Hinblick auf die Mitarbeiterführung angeboten werden.

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