Bilanzanalyse
Die Bilanzsumme des HHLA-Konzerns hat sich zum 31. Dezember 2024 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 273,8 Mio. € auf 3.284,0 Mio. € erhöht.
in Mio. € |
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31.12.2024 |
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31.12.2023 |
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Aktiva |
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Langfristiges Vermögen |
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2.628,2 |
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2.491,6 |
Kurzfristiges Vermögen |
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655,8 |
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518,6 |
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3.284,0 |
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3.010,2 |
Passiva |
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Eigenkapital |
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823,8 |
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807,3 |
Langfristige Schulden |
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2.004,1 |
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1.789,8 |
Kurzfristige Schulden |
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456,1 |
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413,1 |
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3.284,0 |
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3.010,2 |
Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte um 136,6 Mio. € auf 2.628,2 Mio. € (im Vorjahr: 2.491,6 Mio. €). Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg des Sachanlagevermögens, der immateriellen Vermögenswerte und der als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sowohl investitionsbedingt (reduziert um planmäßige Abschreibungen) als auch durch die Erstkonsolidierung der neuen Gesellschaften. Außerdem erhöhten sich die latenten Steueransprüche um 17,4 Mio. € auf 117,3 Mio. € (im Vorjahr: 99,9 Mio. €).
Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich um 137,2 Mio. € auf 655,8 Mio. € (im Vorjahr: 518,6 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristigen Einlagen um 53,3 Mio. € auf 250,8 Mio. € (im Vorjahr: 197,5 Mio. €), der Erhöhung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen um 35,2 Mio. € auf 85,6 Mio. € (im Vorjahr: 50,5 Mio. €) sowie der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 24,0 Mio. € auf 188,6 Mio. € (im Vorjahr: 164,6 Mio. €).
Eigenkapital
in Mio. €
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital gegenüber dem Jahresende 2023 um 16,5 Mio. € auf 823,8 Mio. € erhöht (im Vorjahr: 807,3 Mio. €). Erhöhend wirkten im Wesentlichen das positive Ergebnis der Berichtsperiode in Höhe von 56,4 Mio. € sowie die Erhöhung des Minderheitenkapitals aufgrund der Erstkonsolidierung von Anteilen an verbundenen Unternehmen. Gegenläufig wirkten im Wesentlichen die Ausschüttung der Dividenden sowie die Umgliederung der möglichen Verpflichtung aus einer Put-Option in die finanziellen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 25,1 % (im Vorjahr: 26,8 %).
Die langfristigen Schulden erhöhten sich um 214,3 Mio. € auf 2.004,1 Mio. € (im Vorjahr: 1.789,8 Mio. €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 229,2 Mio. € auf 1.093,0 Mio. € (im Vorjahr: 863,8 Mio. €) zurückzuführen. Gegenläufig wirkte der Rückgang der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen. Weitere Veränderungen innerhalb der langfristigen Schulden heben sich gegenseitig nahezu auf.
Der Anstieg der kurzfristigen Schulden um 43,1 Mio. € auf 456,1 Mio. € (im Vorjahr: 413,1 Mio. €) resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 25,4 Mio. € auf 53,1 Mio. € (im Vorjahr: 27,7 Mio. €) sowie der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 20,1 Mio. € auf 133,8 Mio. € (im Vorjahr: 113,7 Mio. €). Gegenläufig reduzierten sich die kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 21,0 Mio. € auf 94,5 Mio. € (im Vorjahr: 115,5 Mio. €).