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Geschäftsbericht 2025

Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie deren Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell

Im Rahmen der Geschäftsberichterstattung wurde für das Geschäftsjahr eine Wesentlichkeitsanalyse in Anlehnung an die ESRS vorgenommen. Wesentlichkeitsanalyse

Die folgenden Themen wurden als wesentlich bewertet:

Eine vollständige Übersicht über alle wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie deren Einordnung in die Wertschöpfungskette und den Zeithorizont, kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen

 

 

 

 

 

 

 

 

Charakterisierung

 

Wertschöpfungskette

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Own Operations

 

 

Unter­thema

 

Unter-
Unter­thema

 

Auswirkung

 

Risiken und Chancen

 

Ku­rz­fris­tig

 

Mit­tel­fris­tig

 

La­ng­fri­s­tig

 

Po­si­tiv / ne­ga­tiv

 

Tat­­sä­ch­­lich / po­ten­­ziell

 

Vor­ge­la­gert

 

Con­tai­ner

 

In­ter­mo­dal

 

Lo­gis­tik

 

Im­mo­bi­li­en

 

Na­ch­ge­la­gert

KLIMAWANDEL

Anpas­sung an den Klima­wandel

 

 

 

Die Geschäftsaktivitäten der HHLA in den Segmente Container, Intermodal und Logistik tragen kurz-, mittel- und langfristig zu klima­resilienten Lieferketten der Kunden bei und führen so zur Stärkung der Versorgungs­sicherheit und der wirtschaftlichen Stabilität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risiko: Vor dem Hintergrund des Klimawandels bestehen Hochwasserrisiken an einigen eigenen Standorten der HHLA, die negative finanzielle Effekte, insbesondere durch Betriebsstillstände, Aufräumarbeiten, Schäden an Anlagen, Sachen, Waren und Gebäuden sowie zusätzliche Personalkosten, zur Folge haben können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risiko: Vor dem Hintergrund des Klimawandels bestehen Extremwetterrisiken für einige eigene Geschäftstätigkeiten der HHLA, die negative finanzielle Effekte, insbesondere durch Betriebsbeeinträchtigung aufgrund von Streckensperrungen, Leistungs- bzw. Produktionsausfällen und Schäden an Anlagen, zur Folge haben können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klima­schutz

 

 

 

Der CO2-Ausstoß der eigenen Tätigkeiten sowie der Tätigkeiten externer Akteure und Kunden, wie z. B. der Schiffe während der Liegezeit sowie der externen Trucking- und Eisenbahn­verkehrs­unternehmen während des Aufenthalts auf den HHLA-Terminals, trägt zum Klima­wandel bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die CO2-effizienten Geschäftsaktivitäten der HHLA tragen zu einer CO2-effizienten Liefer­kette der Kunden und dadurch zum Klimaschutz bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der hohe Elektrifizierungs­grad der eigenen operativen Geschäfts­tätigkeit sowie der operativen Tätigkeiten in der Lieferkette der HHLA trägt zum Klima­schutz bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chance: Durch die Erreichung von Klima­neutralität der Speicher­stadt­immobilien können sich positive finanzielle Effekte durch ent­sprechende Wettbewerbs­vorteile und durch die ent­sprechende Kunden­präferenz, ergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Energie

 

 

 

Durch die Nutzung fossiler Energie­träger in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten trägt die HHLA zum Klima­wandel bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch den Betrieb von energie­effizienten Anlagen trägt die HHLA zu energie­effizienten Lieferketten ihrer Kunden bei und dadurch letztlich auch zum Klimaschutz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risiko: Durch volatile Energie­preise können für einige HHLA-eigene Gesell­schaften in den Segmenten Container, Intermodal, Logistik und Immobilien negative finanzielle Effekte durch un­geplante Mehrkosten entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEME

Auswirkungen auf und Ab­hängigkeiten von Öko­system­dienstleistungen

 

 

 

 

 

Risiko: Die Verschlickung/Ver­sandung der Elbe kann zu negativen finanziellen Effekten aus der Standort­gefährdung aufgrund einer Nicht- bzw. einge­schränkten Erreichbar­keit des Hamburger Hafens führen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Res­sourcen­zuflüsse, einschl. Res­sourcen­nutzung

 

 

 

Die Geschäfts­tätigkeiten führen zur Ressourcen­nutzung durch Terminal­equipment, Roh-, Hilfs- und Betriebs­stoffe sowie durch Bau­arbeiten am Terminal, dies trägt zum Ressourcen­verbrauch bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die eigenen Geschäfts­tätigkeiten führen zur Ressourcen­bindung durch teilweise lange Lebens­dauer des Equipments, sodass diese Ressourcen nicht zur ander­weitigen Nutzung bereitstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ausgeprägte Recycling­fähigkeit von Equipment und Bau- stoffen in den Segmenten Container, Intermodal, Logistik und Immobilien trägt zur Kreislauf­wirtschaft bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die lange Lebens­dauer von Equipment, die durch Pflege und Instand­haltung verlängert wird, vermeidet die Nutzung von neuen Ressourcen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ARBEITSKRÄFTE DES UNTERNEHMENS

Arbeits­bedin­gungen

 

Sichere Beschäfti­gung

 

Die Sicherung von Arbeits­plätzen in den eigenen Geschäftstätig­keiten führt zu wirtschaft­licher Stabilität und Lebensqualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitszeit

 

Die Schaffung von fairen und trans­parenten Arbeits­bedingungen u. a. durch faire, planbare und sozial­verträgliche Schicht- und Arbeits­zeit­modelle der eigenen Beleg­schaft in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ange­messene Entloh­nung

 

Die Schaffung von fairen und trans­parenten Arbeits­bedingungen u. a. durch angemessene Entlohnung der eigenen Beleg­schaft in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tarif­verhand­lungen1

 

Die Schaffung von fairen und trans­parenten Arbeits­bedingungen, u. a. durch Tarifverhandlungen und Tarif­verträge der eigenen Beleg­schaft in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten, führt zur Sicherung des Lebensstandards.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinbarkeit von Berufs- und Privat­leben

 

Die Schaffung von fairen und trans­parenten Arbeits­bedingungen u. a. durch Verein­barkeit von Berufs- und Privatleben der eigenen Beleg­schaft in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesund­heits­schutz und Sicher­heit

 

Der Schutz von Gesundheit und Wohl­befinden durch sichere Arbeits­bedingungen in allen eigenen Geschäfts­bereichen, trägt zur Steigerung der Motivation und Zufrieden­heit der eigenen Beschäftigten bei, wodurch deren Engage­ment gefördert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit der eigenen Beleg­schaft in allen Geschäfts­bereichen ist wichtig, um die Beschäftigungs­fähigkeit zu gewährleisten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trotz hoher Sicherheits­maßnahmen treten vereinzelt unvermeidbare arbeits­bedingte Unfälle auf, die die eigene Beleg­schaft beeinträchtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gleich­behand­lung und Chancen­gleich­heit für alle

 

Weiter­bildung und Kompe­tenz­­entwick­lung

 

Die Stärkung eines lern­orientierten Umfelds, der Zusammen­arbeit und der Zu­friedenheit der eigenen Beleg­schaft in allen Geschäfts­bereichen fördert die Motivation und die Beschäftigungsfähigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Risiko: Die mangelnde Qualifikation bzw. Weiter­bildung der eigenen Beschäftigten an Hamburger Standorten kann einen negativen finanz­iellen Effekt aus verminderter Produktivität, Kunden­beschwerden und Rechts­verletzungen nach sich ziehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Unter­neh­mens­kultur

 

 

 

 

 

Risiko: Durch den Verstoß gegen Bestimmungen des Liefer­ketten­schutzgesetzes (LkSG) entlang der vorgelagerten Wertschöpfungs­­kette können negative finanzielle Effekte in Form von Ruf­schädigungen und Buß­geldern auftreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Politi­sches Engage­ment und Lobby­­tätig­keiten

 

 

 

Die positiven Auswirkungen des politischen Engagements und der Lobby­tätigkeiten der HHLA stärken ihre Wettbewerbs­fähigkeit, erschließen neue Geschäfts­felder und fördern Innovationen durch besseren Zugang zu Förder­mitteln und den politischen Dialog, was schließlich die konzern­weiten Entwicklungs­möglichkeiten der HHLA fördert und zur Stabilisierung der Wirtschaft beiträgt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Manage­ment der Bezieh­ungen zu Liefe­ranten, ein­schließ­lich Zah­lungs­prakti­ken

 

 

 

 

 

Risiko: Aus der Abhängigkeit von Lieferanten in der vor­gelagerten Wertschöpfungs­kette können negative finanzielle Effekte aus erhöhten Einkaufs­­preisen und Liefer­­engpässen entstehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chance: Durch den Abschluss vorteil­hafter Verträge können für die eigenen Tätig­keiten an Hamburger Standorten positive finanzielle Effekte in Form von Kosten­einsparungen bei Lieferanten und von gesicherten Erträgen bei Kunden erzielt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Korrup­tion und Be­ste­chung

 

 

 

 

 

Risiko: Durch Korruptions­vorfälle in der eigenen Geschäftstätigkeit können negative finanzielle Effekte in Form von Ruf­schädigungen und Buß­geldern auftreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

einschließlich der Quote der durch Tarifverträge abgedeckten Arbeitskräfte

Legende:Trifft zuTrifft nicht zupositivnegativtatsächlichpotenziell

Die HHLA hat das Management der aufgeführten wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken in ihrer Strategie und ihrem Geschäftsmodell verankert und bezieht die Ergebnisse der doppelten Wesentlichkeitsanalyse kontinuierlich prozessual und strategisch in ihre Arbeit ein. Um ihre tatsächlichen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu adressieren, potenzielle Chancen zu nutzen und Risiken zu mitigieren, setzt die HHLA auf die Fortführung ihrer Strategie.

Die Resilienzanalyse im Rahmen der jährlich aktualisierten Klimarisikoanalyse bestätigt die Widerstandsfähigkeit des HHLA-Geschäftsmodells. Ihre kontinuierliche Evaluierung und Überwachung im Rahmen des Risiko- und Chancenmanagements sowie die Anpassungsfähigkeit der operativen Prozesse zeigen, dass die HHLA inklusive der eigenen Suprastruktur eine hohe Widerstandsfähigkeit in Bezug auf klimatische Änderungen aufweist. Klimawandel

Darüber hinaus findet eine Analyse der Widerstandsfähigkeit der Strategie und des Geschäfts­modells des Unternehmens in Bezug auf seine Fähigkeit, seine wesentlichen Aus­wirkungen und Risiken zu bewältigen und seine wesentlichen Chancen zu nutzen, regelmäßig im Rahmen von Vorstandsbesprechungen, Vorstandsklausuren sowie Aufsichtsratssitzungen statt. Weiterhin werden im Rahmen der jährlichen strategischen Finanzplanung Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie entsprechende geeignete Maßnahmen je Konzerngesellschaft bewertet und in die mittelfristige Finanzplanung des Konzerns überführt.

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