Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie deren Wechselwirkung mit Strategie und Geschäftsmodell
Im Rahmen der Geschäftsberichterstattung wurde für das Geschäftsjahr eine Wesentlichkeitsanalyse in Anlehnung an die ESRS vorgenommen. Wesentlichkeitsanalyse
Die folgenden Themen wurden als wesentlich bewertet:
Eine vollständige Übersicht über alle wesentlichen Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie deren Einordnung in die Wertschöpfungskette und den Zeithorizont, kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:
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Charakterisierung |
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Wertschöpfungskette |
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Own Operations |
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Unterthema |
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Unter- |
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Auswirkung |
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Risiken und Chancen |
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Kurzfristig |
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Mittelfristig |
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Langfristig |
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Positiv / negativ |
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Tatsächlich / potenziell |
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Vorgelagert |
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Container |
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Intermodal |
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Logistik |
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Immobilien |
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Nachgelagert |
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KLIMAWANDEL |
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Anpassung an den Klimawandel |
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Die Geschäftsaktivitäten der HHLA in den Segmente Container, Intermodal und Logistik tragen kurz-, mittel- und langfristig zu klimaresilienten Lieferketten der Kunden bei und führen so zur Stärkung der Versorgungssicherheit und der wirtschaftlichen Stabilität. |
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Risiko: Vor dem Hintergrund des Klimawandels bestehen Hochwasserrisiken an einigen eigenen Standorten der HHLA, die negative finanzielle Effekte, insbesondere durch Betriebsstillstände, Aufräumarbeiten, Schäden an Anlagen, Sachen, Waren und Gebäuden sowie zusätzliche Personalkosten, zur Folge haben können. |
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Risiko: Vor dem Hintergrund des Klimawandels bestehen Extremwetterrisiken für einige eigene Geschäftstätigkeiten der HHLA, die negative finanzielle Effekte, insbesondere durch Betriebsbeeinträchtigung aufgrund von Streckensperrungen, Leistungs- bzw. Produktionsausfällen und Schäden an Anlagen, zur Folge haben können. |
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Klimaschutz |
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Der CO2-Ausstoß der eigenen Tätigkeiten sowie der Tätigkeiten externer Akteure und Kunden, wie z. B. der Schiffe während der Liegezeit sowie der externen Trucking- und Eisenbahnverkehrsunternehmen während des Aufenthalts auf den HHLA-Terminals, trägt zum Klimawandel bei. |
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Die CO2-effizienten Geschäftsaktivitäten der HHLA tragen zu einer CO2-effizienten Lieferkette der Kunden und dadurch zum Klimaschutz bei. |
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Der hohe Elektrifizierungsgrad der eigenen operativen Geschäftstätigkeit sowie der operativen Tätigkeiten in der Lieferkette der HHLA trägt zum Klimaschutz bei. |
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Chance: Durch die Erreichung von Klimaneutralität der Speicherstadtimmobilien können sich positive finanzielle Effekte durch entsprechende Wettbewerbsvorteile und durch die entsprechende Kundenpräferenz, ergeben. |
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Energie |
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Durch die Nutzung fossiler Energieträger in den eigenen Geschäftstätigkeiten trägt die HHLA zum Klimawandel bei. |
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Durch den Betrieb von energieeffizienten Anlagen trägt die HHLA zu energieeffizienten Lieferketten ihrer Kunden bei und dadurch letztlich auch zum Klimaschutz. |
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Risiko: Durch volatile Energiepreise können für einige HHLA-eigene Gesellschaften in den Segmenten Container, Intermodal, Logistik und Immobilien negative finanzielle Effekte durch ungeplante Mehrkosten entstehen. |
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BIODIVERSITÄT UND ÖKOSYSTEME |
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Auswirkungen auf und Abhängigkeiten von Ökosystemdienstleistungen |
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Risiko: Die Verschlickung/Versandung der Elbe kann zu negativen finanziellen Effekten aus der Standortgefährdung aufgrund einer Nicht- bzw. eingeschränkten Erreichbarkeit des Hamburger Hafens führen. |
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KREISLAUFWIRTSCHAFT |
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Ressourcenzuflüsse, einschl. Ressourcennutzung |
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Die Geschäftstätigkeiten führen zur Ressourcennutzung durch Terminalequipment, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie durch Bauarbeiten am Terminal, dies trägt zum Ressourcenverbrauch bei. |
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Die eigenen Geschäftstätigkeiten führen zur Ressourcenbindung durch teilweise lange Lebensdauer des Equipments, sodass diese Ressourcen nicht zur anderweitigen Nutzung bereitstehen. |
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Die ausgeprägte Recyclingfähigkeit von Equipment und Bau- stoffen in den Segmenten Container, Intermodal, Logistik und Immobilien trägt zur Kreislaufwirtschaft bei. |
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Die lange Lebensdauer von Equipment, die durch Pflege und Instandhaltung verlängert wird, vermeidet die Nutzung von neuen Ressourcen. |
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ARBEITSKRÄFTE DES UNTERNEHMENS |
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Arbeitsbedingungen |
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Sichere Beschäftigung |
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Die Sicherung von Arbeitsplätzen in den eigenen Geschäftstätigkeiten führt zu wirtschaftlicher Stabilität und Lebensqualität. |
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Arbeitszeit |
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Die Schaffung von fairen und transparenten Arbeitsbedingungen u. a. durch faire, planbare und sozialverträgliche Schicht- und Arbeitszeitmodelle der eigenen Belegschaft in den eigenen Geschäftstätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards. |
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Angemessene Entlohnung |
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Die Schaffung von fairen und transparenten Arbeitsbedingungen u. a. durch angemessene Entlohnung der eigenen Belegschaft in den eigenen Geschäftstätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards. |
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Tarifverhandlungen1 |
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Die Schaffung von fairen und transparenten Arbeitsbedingungen, u. a. durch Tarifverhandlungen und Tarifverträge der eigenen Belegschaft in den eigenen Geschäftstätigkeiten, führt zur Sicherung des Lebensstandards. |
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Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben |
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Die Schaffung von fairen und transparenten Arbeitsbedingungen u. a. durch Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben der eigenen Belegschaft in den eigenen Geschäftstätigkeiten führt zur Sicherung des Lebensstandards. |
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Gesundheitsschutz und Sicherheit |
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Der Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden durch sichere Arbeitsbedingungen in allen eigenen Geschäftsbereichen, trägt zur Steigerung der Motivation und Zufriedenheit der eigenen Beschäftigten bei, wodurch deren Engagement gefördert wird. |
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Die Erhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit der eigenen Belegschaft in allen Geschäftsbereichen ist wichtig, um die Beschäftigungsfähigkeit zu gewährleisten. |
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Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen treten vereinzelt unvermeidbare arbeitsbedingte Unfälle auf, die die eigene Belegschaft beeinträchtigen. |
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Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle |
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Weiterbildung und Kompetenzentwicklung |
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Die Stärkung eines lernorientierten Umfelds, der Zusammenarbeit und der Zufriedenheit der eigenen Belegschaft in allen Geschäftsbereichen fördert die Motivation und die Beschäftigungsfähigkeit. |
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Risiko: Die mangelnde Qualifikation bzw. Weiterbildung der eigenen Beschäftigten an Hamburger Standorten kann einen negativen finanziellen Effekt aus verminderter Produktivität, Kundenbeschwerden und Rechtsverletzungen nach sich ziehen. |
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UNTERNEHMENSFÜHRUNG |
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Unternehmenskultur |
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Risiko: Durch den Verstoß gegen Bestimmungen des Lieferkettenschutzgesetzes (LkSG) entlang der vorgelagerten Wertschöpfungskette können negative finanzielle Effekte in Form von Rufschädigungen und Bußgeldern auftreten. |
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Politisches Engagement und Lobbytätigkeiten |
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Die positiven Auswirkungen des politischen Engagements und der Lobbytätigkeiten der HHLA stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit, erschließen neue Geschäftsfelder und fördern Innovationen durch besseren Zugang zu Fördermitteln und den politischen Dialog, was schließlich die konzernweiten Entwicklungsmöglichkeiten der HHLA fördert und zur Stabilisierung der Wirtschaft beiträgt. |
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Management der Beziehungen zu Lieferanten, einschließlich Zahlungspraktiken |
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Risiko: Aus der Abhängigkeit von Lieferanten in der vorgelagerten Wertschöpfungskette können negative finanzielle Effekte aus erhöhten Einkaufspreisen und Lieferengpässen entstehen. |
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Chance: Durch den Abschluss vorteilhafter Verträge können für die eigenen Tätigkeiten an Hamburger Standorten positive finanzielle Effekte in Form von Kosteneinsparungen bei Lieferanten und von gesicherten Erträgen bei Kunden erzielt werden. |
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Korruption und Bestechung |
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Risiko: Durch Korruptionsvorfälle in der eigenen Geschäftstätigkeit können negative finanzielle Effekte in Form von Rufschädigungen und Bußgeldern auftreten. |
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Die HHLA hat das Management der aufgeführten wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken in ihrer Strategie und ihrem Geschäftsmodell verankert und bezieht die Ergebnisse der doppelten Wesentlichkeitsanalyse kontinuierlich prozessual und strategisch in ihre Arbeit ein. Um ihre tatsächlichen Auswirkungen auf Menschen und Umwelt zu adressieren, potenzielle Chancen zu nutzen und Risiken zu mitigieren, setzt die HHLA auf die Fortführung ihrer Strategie.
Die Resilienzanalyse im Rahmen der jährlich aktualisierten Klimarisikoanalyse bestätigt die Widerstandsfähigkeit des HHLA-Geschäftsmodells. Ihre kontinuierliche Evaluierung und Überwachung im Rahmen des Risiko- und Chancenmanagements sowie die Anpassungsfähigkeit der operativen Prozesse zeigen, dass die HHLA inklusive der eigenen Suprastruktur eine hohe Widerstandsfähigkeit in Bezug auf klimatische Änderungen aufweist. Klimawandel
Darüber hinaus findet eine Analyse der Widerstandsfähigkeit der Strategie und des Geschäftsmodells des Unternehmens in Bezug auf seine Fähigkeit, seine wesentlichen Auswirkungen und Risiken zu bewältigen und seine wesentlichen Chancen zu nutzen, regelmäßig im Rahmen von Vorstandsbesprechungen, Vorstandsklausuren sowie Aufsichtsratssitzungen statt. Weiterhin werden im Rahmen der jährlichen strategischen Finanzplanung Auswirkungen, Risiken und Chancen sowie entsprechende geeignete Maßnahmen je Konzerngesellschaft bewertet und in die mittelfristige Finanzplanung des Konzerns überführt.