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Geschäftsbericht 2025

43. Erläuterungen zur Kapital­flussrechnung

Free Cashflow

Der Saldo aus dem Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit und dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit bildet den Free Cashflow. Hierdurch ist eine Aussage darüber möglich, wie viele liquide Mittel für Dividendenzahlungen oder für die Tilgung bestehender Schulden zur Verfügung stehen. Der Free Cashflow erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 41.705 T€ auf - 61.312 T€. Wesentliche Veränderungen resultierten sowohl aus dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit als auch aus dem Cashflow aus Investitionstätigkeit. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg im Wesentlichen durch das im Vergleich zum Vorjahr höhere operative Ergebnis (EBIT), die höhere Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die niedrigere Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva und niedrigere Ertragsteuerzahlungen. Gegenläufig wirkten erhöhte Auszahlungen für Zinsen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit weist einen im Vergleich zum Vorjahr höheren Zahlungsmittelabfluss aus. Zu dieser Erhöhung trugen im Wesentlichen gestiegene Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien bei. Gegenläufig wirkten Einzahlungen (im Vorjahr: Auszahlungen) für kurzfristige Einlagen.

Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten

Der Saldo aus Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten sowie aus Auszahlungen für die Tilgung von (Finanz-)Krediten bildet die Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten gemäß IAS 7. Im Berichtsjahr kam es im Konzern zur Auszahlung für die Tilgung von (Finanz-)Krediten in Höhe von 77.349 T€ (im Vorjahr: 70.528 T€). In Höhe von 139.585 T€ (im Vorjahr: 309.425 T€) erfolgten Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten. Diese Veränderung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeiten zeigt sich im Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 38.050 T€ (im Vorjahr: 238.455 T€) und im Anstieg der Verbindlichkeiten aus sonstigen Darlehen in Höhe von 27.406 T€ (im Vorjahr: 2.583 T€), siehe auch Textziffer 38. Wechselkurseffekte und sonstige Effekte sind zu vernachlässigen.

Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen, siehe auch Textziffer 38 und Textziffer 40, erhöhten sich im Berichtsjahr um 73.792 T€ (im Vorjahr: Reduzierung um 61.933 T€), darin saldieren sich im Wesentlichen zahlungsunwirksame Vertragszugänge in Höhe von 130.476 T€ (im Vorjahr: 27.525 T€) und Vertragsabgänge in Höhe von 6.063 T€ (im Vorjahr: 35.384 T€) sowie zahlungswirksamen Tilgungen in Höhe von 50.621 T€ (im Vorjahr: 54.074 T€).

Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds beinhaltet den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als drei Monaten sowie Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der HGV. Die Forderungen gegen die HGV betreffen täglich fällige Tagesgeldguthaben. Die angesetzten Werte entsprechen den Nennbeträgen.

Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

in T€

 

31.12.2025

 

31.12.2024

Kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit bis zu 3 Monaten

 

83.030

 

155.324

Kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von 4 – 12 Monaten

 

0

 

20.000

Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand

 

97.652

 

75.462

Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Einlagen

 

180.682

 

250.786

Forderungen gegen HGV

 

15.500

 

54.800

Kontokorrentkredite

 

- 49

 

- 34

Kurzfristige Einlagen mit einer Laufzeit von 4 – 12 Monaten

 

0

 

- 20.000

Finanzmittelfonds am Ende der Periode

 

196.133

 

285.552

EBIT
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
IAS
International Accounting Standards
Investitionen
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sowie in immaterielle Vermögenswerte

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