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Geschäftsbericht 2025

Wesentliche Auswirkungen, Chancen und Risiken

Wesentliches Risiko

Unterthema

 

Unter-Unterthema

 

Risiko

Auswirkungen auf und Abhängigkeiten von Ökosystemleistungen

 

Sedimentmanagement

 

Die Verschlickung / Versandung der Elbe kann kurz-, mittel- und langfristig zu negativen finanziellen Effekten aus der Standortgefährdung aufgrund einer Nicht- bzw. ein­geschränkten Erreichbarkeit des Hamburger Hafens führen.

Sedimentmanagement und Geschäftsmodell

Der Hamburger Hafen liegt rund 120 Kilometer von der Nordsee entfernt im Landesinneren und ist ein tideoffener Seehafen. Diese geografische Lage bietet den Vorteil, dass Waren mit dem energieeffizienten Verkehrsträger Großcontainerschiff bereits weit ins Binnenland transportiert werden können.

Die Solltiefen der Fahrrinne und der Liegeplätze der Terminals sind unmittelbar mit dem Ökosystem Elbe verbunden. Die Zu- und Abflussmengen sowie das Tidevolumen der Elbe beeinflussen das Sedimentmanagement und die Wassertiefeninstandhaltung der Fahrrinne und des Hamburger Hafens. Wenn es durch nicht ausreichende Wassertiefeninstandhaltung zu Sedimentablagerungen im Zulauf des Hamburger Hafens oder an den Liegeplätzen kommt, entstehen Tiefgangsrestriktionen für Schiffe im Zu- und Ablauf von den Liegeplätzen sowie operative Einschränkungen im Umschlagsbetrieb, sodass die nautischen Vorteile der planfestgestellten Tiefgänge nicht ausgeschöpft werden und in der Folge möglicherweise weniger Ladung sowohl nach Hamburg gelangen als auch von Hamburg aus verschifft werden kann.

Terminal
In der maritimen Logistik versteht man darunter eine Anlage für den Umschlag von Gütern auf verschiedene Verkehrsträger.

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