Wesentliche Auswirkungen, Chancen und Risiken
Unterthema |
|
Unter-Unterthema |
|
Risiko |
|---|---|---|---|---|
Auswirkungen auf und Abhängigkeiten von Ökosystemleistungen |
|
Sedimentmanagement |
|
Die Verschlickung / Versandung der Elbe kann kurz-, mittel- und langfristig zu negativen finanziellen Effekten aus der Standortgefährdung aufgrund einer Nicht- bzw. eingeschränkten Erreichbarkeit des Hamburger Hafens führen. |
Sedimentmanagement und Geschäftsmodell
Der Hamburger Hafen liegt rund 120 Kilometer von der Nordsee entfernt im Landesinneren und ist ein tideoffener Seehafen. Diese geografische Lage bietet den Vorteil, dass Waren mit dem energieeffizienten Verkehrsträger Großcontainerschiff bereits weit ins Binnenland transportiert werden können.
Die Solltiefen der Fahrrinne und der Liegeplätze der Terminals sind unmittelbar mit dem Ökosystem Elbe verbunden. Die Zu- und Abflussmengen sowie das Tidevolumen der Elbe beeinflussen das Sedimentmanagement und die Wassertiefeninstandhaltung der Fahrrinne und des Hamburger Hafens. Wenn es durch nicht ausreichende Wassertiefeninstandhaltung zu Sedimentablagerungen im Zulauf des Hamburger Hafens oder an den Liegeplätzen kommt, entstehen Tiefgangsrestriktionen für Schiffe im Zu- und Ablauf von den Liegeplätzen sowie operative Einschränkungen im Umschlagsbetrieb, sodass die nautischen Vorteile der planfestgestellten Tiefgänge nicht ausgeschöpft werden und in der Folge möglicherweise weniger Ladung sowohl nach Hamburg gelangen als auch von Hamburg aus verschifft werden kann.