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Geschäftsbericht 2025

Wesentliche Auswirkungen, Chancen und Risiken

Für die Belegschaft der HHLA wurden folgende Auswirkungen, Chancen und Risiken identifiziert. In Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkungen sind nach Wesentlichkeitsanalyse alle Mitarbeitenden der HHLA in gleichem Maße von diesen betroffen.

Wesentliche Auswirkungen, Risiken und Chancen

Unterthema

 

Unter-Unterthema

 

Positive Auswirkungen1

 

Negative Auswirkungen1

 

Risiken und Chancen

Arbeits­bedingungen

 

Gesundheits­schutz und Sicherheit

 

Der Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden durch sichere Arbeits­bedingungen in allen eigenen Geschäfts­bereichen, trägt zur kurz-, mittel- und lang­fristigen Steigerung der Motivation und Zufriedenheit der eigenen Beschäftigten bei, wodurch deren Engagement gefördert wird.

Die Erhaltung der körperlichen und psychischen Gesundheit der eigenen Belegschaft in allen Geschäfts­bereichen ist aus kurz-, mittel- und langfristiger Perspektive wichtig, um die Beschäftigungs­fähigkeit zu gewährleisten.

 

Trotz hoher Sicherheits­maßnahmen treten kurz, mittel- und langfristig vereinzelte unvermeidbare arbeitsbedingte Unfälle auf, die die eigene Belegschaft beeinträchtigen.

 

 

 

Sichere Beschäftigung

 

Die Erhaltung von sicheren Arbeitsplätzen in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten führt kurz-, mittel- und langfristig zu wirtschaftlicher Stabilität und Lebensqualität.

Die Schaffung von fairen und transparenten Arbeits­bedingungen, u. a. durch faire, planbare und sozial­verträgliche Schicht- und Arbeitszeit­modelle, angemessene Entlohnung, Tarif­verhandlungen und Tarif­verträge, Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben der eigenen Beleg­schaft in den eigenen Geschäfts­tätigkeiten, führt kurz-, mittel- und langfristig zur Sicherung des Lebensstandards.

 

 

 

 

 

Arbeitszeit

 

 

 

 

 

 

Angemessene Entlohnung

 

 

 

 

 

 

Tarif­verhandlungen einschließlich der Quote der durch Tarifverträge abgedeckten Arbeitskräfte

 

 

 

 

 

 

Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben

 

 

 

 

 

Gleich­behandlung und Chancen­gleichheit für alle

 

Weiterbildung und Kompetenz­entwicklung

 

Die Stärkung eines lernorientierten Umfelds, der Zusammen­arbeit und der Zufrieden­heit der eigenen Belegschaft in allen Geschäfts­bereichen fördert kurz-, mittel- und langfristig die Motivation und die Beschäftigungs­fähigkeit.

 

 

 

Risiko: Die mangelnde Qualifikation bzw. Weiterbildung der eigenen Beschäftigten an Hamburger Standorten kann kurz-, mittel- und langfristig einen negativen finanziellen Effekt aus verminderter Produktivität, Kunden­beschwerden und Rechts­verletzungen nach sich ziehen.

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Alle HHLA-Mitarbeitenden, die von den identifizierten wesentlichen Auswirkungen betroffen sein können, sind im Berichtsumfang enthalten.

Es ist der Anspruch der HHLA als Arbeitgeber, der eigenen Belegschaft tarifierte Arbeitsbedingungen anzubieten. Gesundheitsschutz und Sicherheit, sichere Beschäftigung, Arbeitszeiten, angemessene Entlohnung, Tarifbindung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben werden dabei als entscheidende Stellschrauben angesehen, die zur Sicherung des Lebensstandards der Mitarbeitenden führen. HHLA Inside (Intranet) und der Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie MS Teams im HHLA-Konzern sollen die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch der Mitarbeitenden standort- und länderübergreifend ermöglichen und die Transparenz innerhalb der Organisation erhöhen. Um die Beschäftigungsfähigkeit der HHLA-Mitarbeitenden zu erhöhen, bietet die HHLA umfangreiche Weiterbildungsangebote wie z. B. „lernen@HHLA“ am Standort Hamburg an. Um ein sicheres Arbeitsumfeld, das Vermeiden von Arbeitsunfällen und menschengerechtes Arbeiten zu fördern, werden konzernweit regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen und Schulungen im Arbeitsschutz durchgeführt.

Trotz umfassender Vorsorgemaßnahmen, kontinuierlicher Überwachung sowie der fortlaufenden Verbesserung der Arbeitsbedingungen lassen sich Arbeitsunfälle nicht vollständig ausschließen. Diese sind nicht zwingend auf einzelne außergewöhnliche Ereignisse zurückzuführen, sondern können im Arbeitsalltag auftreten, in dem Menschen tätig sind – etwa durch Stolpern, Umknicken oder Ausrutschen.

Programme und Trainings zur fortlaufenden Weiterbildung und Kompetenzentwicklung sind außerdem fester Bestandteil der Personalarbeit und eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HHLA. Aktuell wirken sich vor allem die Transformationsprogramme unter dem Namen CTX am Standort Hamburg auf die dort Beschäftigten aus. In dem Rahmen werden die derzeit dezentral organisierten Terminalgesellschaften in einer terminalübergreifenden Organisations- und Führungsstruktur zusammengeführt. Weiterentwicklung und Innovation/Effizienzprogramm an den Hamburger Containerterminals

Die neue zentralisierte Struktur soll die Hebung von Synergien ermöglichen, indem Wissen, Erfahrungen und Ressourcen zukünftig terminalübergreifend genutzt werden. Durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen werden die Mitarbeitenden auf die mit der Transformation verbundenen Veränderungen aus digitalisierten Abläufen und sich verändernden Arbeits- und Rahmenbedingungen hin qualifiziert. Dies betrifft Mitarbeitende am Standort Hamburg aus dem Segment Container sowie der Holding-Bereiche. Die Veränderungen in den Arbeits- und Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Personalentwicklungsmaßnahmen wirken sich nicht nur positiv auf die Wertschöpfung aus, sondern steigern mittelfristig auch die fachübergreifende Zusammenarbeit und die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden.

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