Wesentliche Auswirkungen, Chancen und Risiken
Für die Belegschaft der HHLA wurden folgende Auswirkungen, Chancen und Risiken identifiziert. In Bezug auf die wesentlichen negativen Auswirkungen sind nach Wesentlichkeitsanalyse alle Mitarbeitenden der HHLA in gleichem Maße von diesen betroffen.
Unterthema |
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Unter-Unterthema |
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Positive Auswirkungen1 |
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Negative Auswirkungen1 |
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Risiken und Chancen |
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Arbeitsbedingungen |
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Gesundheitsschutz und Sicherheit |
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Der Schutz von Gesundheit und Wohlbefinden durch sichere Arbeitsbedingungen in allen eigenen Geschäftsbereichen, trägt zur kurz-, mittel- und langfristigen Steigerung der Motivation und Zufriedenheit der eigenen Beschäftigten bei, wodurch deren Engagement gefördert wird. |
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Trotz hoher Sicherheitsmaßnahmen treten kurz, mittel- und langfristig vereinzelte unvermeidbare arbeitsbedingte Unfälle auf, die die eigene Belegschaft beeinträchtigen. |
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Sichere Beschäftigung |
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Die Erhaltung von sicheren Arbeitsplätzen in den eigenen Geschäftstätigkeiten führt kurz-, mittel- und langfristig zu wirtschaftlicher Stabilität und Lebensqualität. |
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Arbeitszeit |
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Angemessene Entlohnung |
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Tarifverhandlungen einschließlich der Quote der durch Tarifverträge abgedeckten Arbeitskräfte |
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Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben |
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Gleichbehandlung und Chancengleichheit für alle |
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Weiterbildung und Kompetenzentwicklung |
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Die Stärkung eines lernorientierten Umfelds, der Zusammenarbeit und der Zufriedenheit der eigenen Belegschaft in allen Geschäftsbereichen fördert kurz-, mittel- und langfristig die Motivation und die Beschäftigungsfähigkeit. |
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Risiko: Die mangelnde Qualifikation bzw. Weiterbildung der eigenen Beschäftigten an Hamburger Standorten kann kurz-, mittel- und langfristig einen negativen finanziellen Effekt aus verminderter Produktivität, Kundenbeschwerden und Rechtsverletzungen nach sich ziehen. |
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Es ist der Anspruch der HHLA als Arbeitgeber, der eigenen Belegschaft tarifierte Arbeitsbedingungen anzubieten. Gesundheitsschutz und Sicherheit, sichere Beschäftigung, Arbeitszeiten, angemessene Entlohnung, Tarifbindung sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben werden dabei als entscheidende Stellschrauben angesehen, die zur Sicherung des Lebensstandards der Mitarbeitenden führen. HHLA Inside (Intranet) und der Einsatz moderner Kommunikationsmittel wie MS Teams im HHLA-Konzern sollen die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch der Mitarbeitenden standort- und länderübergreifend ermöglichen und die Transparenz innerhalb der Organisation erhöhen. Um die Beschäftigungsfähigkeit der HHLA-Mitarbeitenden zu erhöhen, bietet die HHLA umfangreiche Weiterbildungsangebote wie z. B. „lernen@HHLA“ am Standort Hamburg an. Um ein sicheres Arbeitsumfeld, das Vermeiden von Arbeitsunfällen und menschengerechtes Arbeiten zu fördern, werden konzernweit regelmäßig die gesetzlich vorgeschriebenen Unterweisungen und Schulungen im Arbeitsschutz durchgeführt.
Trotz umfassender Vorsorgemaßnahmen, kontinuierlicher Überwachung sowie der fortlaufenden Verbesserung der Arbeitsbedingungen lassen sich Arbeitsunfälle nicht vollständig ausschließen. Diese sind nicht zwingend auf einzelne außergewöhnliche Ereignisse zurückzuführen, sondern können im Arbeitsalltag auftreten, in dem Menschen tätig sind – etwa durch Stolpern, Umknicken oder Ausrutschen.
Programme und Trainings zur fortlaufenden Weiterbildung und Kompetenzentwicklung sind außerdem fester Bestandteil der Personalarbeit und eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der HHLA. Aktuell wirken sich vor allem die Transformationsprogramme unter dem Namen CTX am Standort Hamburg auf die dort Beschäftigten aus. In dem Rahmen werden die derzeit dezentral organisierten Terminalgesellschaften in einer terminalübergreifenden Organisations- und Führungsstruktur zusammengeführt. Weiterentwicklung und Innovation/Effizienzprogramm an den Hamburger Containerterminals
Die neue zentralisierte Struktur soll die Hebung von Synergien ermöglichen, indem Wissen, Erfahrungen und Ressourcen zukünftig terminalübergreifend genutzt werden. Durch gezielte Personalentwicklungsmaßnahmen werden die Mitarbeitenden auf die mit der Transformation verbundenen Veränderungen aus digitalisierten Abläufen und sich verändernden Arbeits- und Rahmenbedingungen hin qualifiziert. Dies betrifft Mitarbeitende am Standort Hamburg aus dem Segment Container sowie der Holding-Bereiche. Die Veränderungen in den Arbeits- und Rahmenbedingungen und die damit verbundenen Personalentwicklungsmaßnahmen wirken sich nicht nur positiv auf die Wertschöpfung aus, sondern steigern mittelfristig auch die fachübergreifende Zusammenarbeit und die Beschäftigungsfähigkeit der Mitarbeitenden.