Segment Intermodal
in Mio. € |
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2025 |
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2024 |
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Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
Umsatzerlöse |
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797,0 |
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711,3 |
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12,0 % |
EBITDA |
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151,5 |
|
135,0 |
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12,3 % |
EBITDA-Marge in % |
|
19,0 |
|
19,0 |
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0,0 PP |
EBIT |
|
103,7 |
|
83,7 |
|
23,9 % |
EBIT-Marge in % |
|
13,0 |
|
11,8 |
|
1,2 PP |
Containertransport in Tsd. TEU |
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1.982 |
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1.787 |
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10,9 % |
Im wettbewerbsintensiven Markt der Containerverkehre im Seehafenhinterland verzeichneten die Transportgesellschaften der HHLA 2025 einen starken Mengenanstieg. Der Containertransport erhöhte sich insgesamt um 10,9 % auf 1.982 Tsd. Standardcontainer (TEU) (im Vorjahr: 1.787 Tsd. TEU).
Die Bahntransporte nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % auf 1.719 Tsd. TEU zu (im Vorjahr: 1.545 Tsd. TEU). Zum starken Mengenanstieg trugen insbesondere die Verkehre mit den norddeutschen Seehäfen sowie die Verkehre im deutschsprachigen Raum bei. Zudem waren im Vorjahr die Transportmengen der Roland Spedition erst ab Juni enthalten.
Containertransport
in Tsd. TEU
Die Straßentransporte verzeichneten einen deutlichen Anstieg um 8,7 % auf 263 Tsd. TEU (im Vorjahr: 242 Tsd. TEU). Insbesondere die Erholung der Transporte im Raum Hamburg trug zu dieser Entwicklung bei.
Die Umsatzerlöse lagen mit 797,0 Mio. € um 12,0 % über dem Vorjahreswert (im Vorjahr: 711,3 Mio. €) und entwickelten sich damit stärker als die Transportmenge. Gründe hierfür waren u. a. erforderliche Preisanpassungen sowie der weitere Anstieg des Bahnanteils am Gesamtaufkommen der Intermodaltransporte der HHLA von 86,5 % auf 86,7 %.
Das Betriebsergebnis (EBIT) belief sich im Mitteilungszeitraum auf 103,7 Mio. € (im Vorjahr: 83,7 Mio. €) und stieg somit um 23,9 %. Die EBIT-Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 13,0 % (im Vorjahr: 11,8 %). Ursächlich für die starke EBIT-Entwicklung war im Wesentlichen der Anstieg der Transportmenge. Belastend wirkten dagegen weiterhin operative Probleme durch Baustellen auf wesentlichen Transportstecken und die hohe Auslastung in den norddeutschen Seehäfen.
Die HHLA investiert weiter bedarfsgerecht in den Ausbau ihres Intermodalnetzwerks. Die Mitte 2018 umgesetzte Senkung der Trassenpreise im deutschen Schienengüterverkehr unterstützt die Weiterentwicklung des intermodalen Leistungsspektrums. Mit der Inbetriebnahme von acht neuen Mehrsystemlokomotiven im Laufe des Jahres 2025 verfügt die HHLA-Bahntochter METRANS über rund 190 Rangier- und Streckenlokomotiven sowie über eine Flotte von mehr als 4.100 Containertragwagen. Das Netzwerk besteht aus insgesamt 20 Terminals im Hinterland, von denen fünf als große Hub-Terminals fungieren.